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Die Psychotherapie war ein wichtiges Gesprächsthema beim letzten Ärztetag

Beim vor wenigen Tagen zu Ende gegangenen Ärztetag war eines der zentralen Themen ein Maßnahmenbündel für die immer bedeutend werdendere Psychotherapie.

Eine eigenständige Bedarfsplanung und andere Maßnahmen werden verlangt. Der Ärztetag hat ein ganzes Bündel an Maßnahmen ins Gespräch gebracht.

Psychiatrische Leistungen öfter in Anspruch genommen

Psychiatrische Leistungen und auch die entsprechenden psychotherapeutischen Leistungen werden heute öfter in Anspruch genommen als noch vor ein paar Jahren, so führte ein Redner aus. Denn unter den Patienten hat ein Umdenken stattgefunden, sodass sie schneller und bereitwilliger solche Hilfen in Anspruch nehmen. Das hat dazu geführt, dass die Kapazitäten erhöht werden müssen.

Die Forderung der Vertreter auf dem Ärztetag ist daher klar: es muss eine differenzierte, eigenständige Bedarfsplanung für diese Berufsgruppe geben, vor allem im ambulanten Bereich.

Weitere Forderungen

Doch damit nicht genug. Weitere Forderungen haben die Ärzte auf den Weg gebracht, wie zeitgemäße Hilfe-Gesetzte in den Bundesländern für psychisch Kranke. Dabei geht es unter anderem um Behandlungen auch gegen den Willen der Patienten.

Konkret soll es zum Beispiel die Möglichkeit geben, dass ein Psychologe den Patienten eine „Arbeitsminderung“ verordnen kann, statt einer vollständigen Krankschreibung, die häufig zu einer Verstärkung der Symptome führt. Doch dafür muss zunächst eine gesetzliche Grundlage geschaffen werden.

Außerdem spricht man sich dafür aus, dass telemedizinische Maßnahmen nur ergänzend zum Einsatz kommen und nicht den Besuch beim Arzt ersetzen.

Wichtig auch: eine Anpassung und Weiterentwicklung der ambulanten und stationären psychotherapeutischen Vergütung.



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