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Bonusprogramme der Krankenkassen greifen beim Sparkurs

Diverse Bonusprogramme der Krankenkassen sollen Werbung bei Kunden machen – manch einer hat deshalb schon die Kasse gewechselt. Doch lohnt sich das und was steckt dahinter?

Knappschaft wertet aus

Die Knappschaft hat nun die Ergebnisse ihres Bonusprogramms ausgewertet. Da die Krankenhauskosten sinken, kann der Nutzen im dreistelligen Millionenbereich angesetzt werden. Am Ende ist also klar: Das Programm lohnt sich für die Kasse. Rund 120.000 Versicherte haben bei der Knappschaft pro Jahr am Programm Aktiv Bonus teilgenommen und mindestens einen Bonus bekommen. Dies ist der Fall, wenn der Versicherte an mindestens zwei der vorgesehenen Maßnahmen teilgenommen hat.

Gegenüber einer Vergleichsgruppe haben die Teilnehmer an diesem Programm rund 400 Euro jährlich weniger Kosten verursacht. Diese entfallen zu einem großen Teil auf Krankenhausaufenthalte, aber auch Krankengeld und Arzneimittel schlagen zu Buche.

Aufsichtsbehörde spricht mit

Um ein solches Bonusprogramm auflegen zu dürfen, muss die Kasse gegenüber einer Aufsichtsbehörde Rede und Antwort stehen. Auch laufende Programme werden überprüft. Wissenschaftliche Kontrollen sorgen außerdem dafür, dass der medizinische Fortschritt berücksichtigt wird. Denn schließlich soll es nicht nur um die Kosteneinsparung gehen, sondern auch um einen Vorteil für die Versicherten im Bereich der Gesundheit.

Diese Maßnahmen können helfen

Den Versicherten stehen dabei verschiedene Maßnahmen offen, die zu einem Bonus führen.
Krebsvorsorge und Zahnvorsorgeuntersuchungen sind dabei besonders beliebt.
Gesundheitsvorsorgeuntersuchungen und Schutzimpfungen können ebenfalls dazugehören.

Welche Maßnahmen zu welchen Boni führen, ist von Programm zu Programm und auch unter den Krankenkassen unterschiedlich. Wer sich dafür interessiert, sollte bei seiner Krankenkasse nachfragen.


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