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Ärzte ohne Grenzen – Belastung oder Bereicherung für Mediziner?

Irgendwo in Afrika – so stellen sich viele den Einsatz der „Ärzte ohne Grenzen“ vor - in einem Krankenhaus arbeiten. Doch so einfach ist es nicht.

Anja Junker und ihre Kollegen im Einsatz

Denn „Ärzte ohne Grenzen“ heißt, aus wenig oder nichts das Beste für Patienten zu machen, die ohne die Sicherheit der gesundheitlichen Versorgung leben. Immer wieder porträtieren Fernsehsender oder Journalisten für ihre Zeitschriften die mutigen Frauen und Männer, die ihren Beruf auf Zeit unter komplett anderen Bedingungen ausfüllen, als sie es aus Deutschland kennen. So auch kürzlich Anja Junker, die viele Patienten sonst von ihrer Arbeit in einer Berliner Kinderarztpraxis kennen.

Um welche Krankheiten geht es vorwiegend?

Im Dschungel unter widrigen Bedingungen zu arbeiten, fällt sicher niemandem leicht. Und dennoch tun es Viele immer wieder freiwillig. Welche Krankheiten sind in Afrika am häufigsten zu behandeln? Schließlich geht dort niemand wegen einer Erkältung zum Arzt, und es braucht auch niemand eine Sportbefreiung.

Anja Junker berichtet: Sexuelle Gewalt ist verbreitet, HIV ist ein großes Thema, und Tuberkulose sowie Lungenentzündung sind präsent. In Flüchtlingslagern kommen diverse andere Probleme hinzu. Schussverletzungen sind keine Seltenheit, und doch gibt es auch schöne Erlebnisse, an denen sich die „Ärzte ohne Grenzen“ immer wieder aufrichten können.

Von den einheimischen Kollegen verlassen ebenfalls viele ein für dortige Verhältnisse privilegiertes Leben in der Stadt, um vor Ort zu sein, wenn sie gebraucht werden. Die „Ärzte ohne Grenzen“ können nach ein paar Monaten wieder in den Luxus ihrer Heimatländer zurück. Doch das Elend dort hat bei allen Spuren hinterlassen.


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