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Inhalt für die Ausbildung: Das Zusammenspiel der Gesundheitsberufe als Lehrinhalt

Das Gesundheitswesen kann nur funktionieren, wenn es ein gutes Zusammenspiel zwischen den verschiedenen Gesundheitsberufen gibt. Dabei geht es nicht nur um Ärzte und Schwestern, sondern auch um Physiotherapeuten, Gesprächstherapeuten und mehr.

Doch oft kommt es zwischen den Berufsgruppen zu Missverständnissen und Unzufriedenheiten. Am besten lernt man deshalb schon in der Ausbildung, wie es gilt, solche Missverständnisse aufzuklären oder gar nicht erst zuzulassen.

Die Projekte der Charité

Im berühmten Krankenhaus in Berlin gibt es zwei Projekte, für die die Charité verantwortlich ist zum interprofessionellen Lehren und Lernen der Gesundheitsberufe. Es geht dabei um die Verständigung zwischen den einzelnen Berufszweigen ohne Ansehen von Hierarchien. Finanziert werden die Projekte von der Robert-Bosch-Stiftung.

Das Projekt TUT

Das Projekt der Interprofessionellen TUTorien wurde von Studenten-Tutorien entwickelt, die anderen Studierenden der Medizin oder Ergo-sowie Physiotherapie angeboten wurden. Außerdem kann der Besuch dieser Tutorien im eigenen Studium angerechnet werden. Hier geht es um Team und Teamarbeit, Austausch über Vorurteile, Tätigkeitsfelder und Schnittstellen. Mitmachen können auch Schüler der Gesundheits-und Krankenpflege.

Am Ende gaben viele der Teilnehmer an, dass der Austausch auf Augenhöhe gut gefallen habe. Die Wertschätzung der anderen Berufsgruppen, die in die eigene Arbeit hineinspielen, wurde von allen als Besonderheit hervorgehoben, die sehr wichtig sei.

Solche Lehrveranstaltungen sollen nun öfter und an mehreren Hochschulen stattfinden. Doch die Finanzierung der Projekte ist noch nicht geklärt, von der aber deren weitere Existenz abhängt. Auch räumliche und organisatorische Probleme müssen abgesprochen werden, so die Veranstalter der Charité. Auf alle Fälle hatte es einen großen Erfolg gegeben – rund 700 Studierende waren erreicht worden.


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