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Engpass bei Betreuung Covid-19-Patienten durch Verordung der Personaluntergrenze

In Hessen sieht man Probleme auf sich zukommen, wenn die Zahl der Corona-Patienten, die stationär betreut werden müssen, ansteigen wird. Denn zu wenig Pflegekräfte stehen zur Verfügung und dies ist die größte Schwierigkeit.

Sozialminister bittet in Berlin um Hilfe

Hessens Sozialminister Kai Klose hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn um Hilfe geben. Denn die Verordnung legt fest, wie viel Personal in den einzelnen Bereichen einer Klinik zur Verfügung stehen muss. Können diese Festlegungen nicht eingehalten werden, dürfen keine neuen Patienten in das Krankenhaus eingeliefert werden.

Aussetzung der Verordnung während Corona

In der ersten Welle von Corona in diesem Frühling war diese Verordnung außer Kraft gesetzt worden. Im Sommer entspannte sich die Lage – und die Verordnung trat wieder in Kraft.

Nun breitet sich die Infektion wieder verstärkt aus, und deshalb geht von Hessen an die Bundesregierung der dringende Appell, erneut über eine Aussetzung nachzudenken. "Die erfolgreiche Ausweitung der Intensivkapazität hängt inzwischen allein von der Verfügbarkeit des Personals ab", so der Minister.

Personalmangel größeres Problem als fehlende Intensivbetten

War es noch im Frühling als größtes Problem angesehen worden, dass Schutzausrüstungen und Beatmungsgeräte fehlten, so ist dies derzeit nicht der Fall – sondern die Ausstattung mit Pflegekräften.

Umverteilung des Personals ruft neue Probleme hervor

Alle Experten sind sich derzeit einig, dass genügend Ausstattung in den Kliniken vorhanden sei, um auch eine steigende Zahl an Covid-19-Patienten zu betreuen. Doch damit das Personal dafür zur Verfügung stehe, muss dieses an anderen Stellen abgezogen werden. Das führt dazu, dass dort ein Mangel entsteht, da die Personaldecke schon vor der Pandemie zu dünn war.



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