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Der "March for Science" - für wissenschaftliche Anerkennung kämpfen

Forscher und Wissenschaftler sind ein wichtiger Teil der Medizin – doch nicht immer und überall werden die Leistungen entsprechend geschätzt und unterstützt.

An diesem Wochenende sind deshalb Betroffene auf die Straße gegangen, um zu protestieren – für die Wissenschaft und gegen Donald Trump – auch in Deutschland.

Washington braucht Unterstützung aus Berlin

Schon in Boston begannen vor Wochen die Proteste. An diesem Wochenende waren es die Kämpfer für die Wissenschaft, die in Washington für die Anerkennung der Forschungsarbeit auf die Straße gingen. Mehr als 500 Städte weltweit haben sich diesen Protesten angeschlossen. Unter dem Motto „March for Science“ sollen diese dafür stehen, die Wichtigkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse zu unterstreichen. Leider steht dies derzeit teilweise unter politischer Beobachtung, um daraus parteipolitisches Kapital zu schlagen.

Nicht nur in Berlin haben sich Unterstützer zusammengetan, auch in Frankfurt, Köln und Hamburg sowie Greifswald gab es Proteste. Wissenschaftliche Gruppen und renommierte Forscher haben sich inzwischen der Bewegung als Unterstützer angeboten.

Proteste von Wissenschaftlern

Nach der Wahl des aktuellen US-Präsidenten Trump hatten sich spontan Wissenschaftler zusammengefunden, und sich zu einer inzwischen beachtlichen Gruppe von Protestlern zu steigern. Denn ohne Hehl zeigt sich Trump als Präsident, der Wissenschaft ignoriert oder sogar offen ablehnt. So hat er unter Anderem den Klimawandel als „Ente“ bezeichnet.

Das sagen deutsche Wissenschaftler

Eine gemeinsame Stellungnahme diverser deutscher Forscher wurde veröffentlicht. Darin wendet man sich entschieden gegen die Bedrohung von Wissenschaft und Freiheit, insbesondere durch politische Entscheidungsträger.

Allerdings wird der Protest nicht von allen Wissenschaftlern unterstützt. Denn die Motive dahinter seien „zu liberal, zu links und Anti-Trump“. Doch die Organisationen der Proteste sehen zu ihren Demos keine Alternative. Denn man könne es sich nicht leisten, die Wissenschaft nicht zu verteidigen.

Der „March of Science“ soll dafür der Anfang sein. Aus dem Organisationskomitee hörte man, dass die Proteste mit den Veranstaltungen des letzten Wochenendes nicht zu Ende sein sollen. Denn man müsse für die Anerkennung der Wissenschaft kämpfen.


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