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Mehr als 200.000 elektronische Heilberufsausweise sind bislang ausgegeben worden

Bis Ende Mai 2022 wurden bereits über 203.000 elektronische Heilberufsausweise ausgegeben. Das zeigen Statistiken der Bundesärztekammer BÄK vom Stand 3.6.22.

Zahl der Heilberufsausweise steigt an

Ein Plus von etwa 2,2% im Vergleich zum Vormonat zeigt die Statistik auf, der die o.g. Zahl entnommen wurde. Allerdings zeigen sich deutliche Unterschiede beim Ausstattungsgrad bezogen auf die in den jeweiligen Versorgungsbereichen tätigen Ärzte.

Im ambulanten Sektor haben rund drei Viertel der Ärzte den sogenannten eHBA, im stationären Bereich sind es rund 37%.

Außerdem konnte festgestellt werden, dass das Tempo der Auslieferung deutlich abgenommen hatte, aber derzeit wieder leicht ansteigt.

Warum eHBA?

Der eHBA wird in den Arztpraxen benötigt zur Umsetzung des vorgesehenen Starts der elektronischen Krankschreibung (eAU), die für den 1.10.22 geplant ist. Auch bei der Implementierung der elektronischen Patientenakte (ePA) in den Praxisalltag wird die Neuerung benötigt sowie für die E-Rezepte.

eHBA auch für Pharmazieingenieure und Apothekenassistenten

Auch Pharmazieingenieure und Apothekenassistenten benötigen den eHBA für die Verarbeitung von e-Rezepten und dergleichen, wenn sie - wie durchaus üblich - den Leiter der Apotheke bei der Durchführung seiner täglichen Aufgaben vertreten bzw. unterstützen. Damit soll gewährleistet werden, dass alle nötigen Berufsgruppen in der Apotheke mit den elektronischen Rezepten arbeiten können. Dies ist nur möglich, wenn eine rechtzeitige Ausstattung erfolgt.Was ist eHBA eigentlich?

Der elektronische Heilberufsausweis ist eine Art Chipkarte, die personenbezogen ausgegeben wird. Sie wird allen Angehörigen der Heilberufe im deutschen Gesundheitswesen zur Verfügung gestellt. Er hat eine kryptografische Funktion und gilt als elektronische Signatur. Damit ist es dem Inhaber möglich, auf die Daten der elektronischen Gesundheitskarte zuzugreifen, wobei als technische Voraussetzung gilt, an die Telematik-Infrastruktur des deutschen Gesundheitswesens angegliedert zu sein. Die technische Spezifikation erfolgt über die Firma gematik. Die gematik-GmbH gibt es seit 2005. Sie wurde von den Spitzenorganisationen des deutschen Gesundheitswesens gegründet und ist für die Entwicklung und Ausreichung der elektronischen Datenträger, wie auch beispielsweise der elektronischen Gesundheitskarte, verantwortlich.



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