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Pflegefachkräfte müssen im Ausland auf lange Visa-Bearbeitung warten

Der Bundesverband privater Anbieter von sozialen Diensten hat sich mit Vorwürfen zu Wort gemeldet: das Auswärtige Amt sei untätig bei der Aufnahme der dringend benötigten ausländischen Pflegekräfte. Auch Heiko Maas kommt dabei in die Kritik.

Der Vorschlag: 50 Bedienstete mehr, die die benötigten Visa bearbeiten, würde die Situation verbessern. Die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen wären dankbar für eine schnellere Bearbeitung; ebenso die auf Einreise Wartenden. Denn wie sich zeigt, liegen vor allem in den Balkanländern Zehntausende Visaanträge bei den Botschaften, die über Monate hinweg nicht bearbeitet würden. Dazu kommt die Regelung, dass die Fachkräfte, die hier dringend benötigt werden, anderthalb Jahre warten müssen, ehe sie überhaupt den Antrag stellen dürften.

Neben der steigenden Zahl an Ausbildungen sei die Zuwanderung von Pflegekräften aber wichtig, um den Pflegenotstand in der nächsten Zeit zu beseitigen.

Deshalb muss von der Politik hier eingegriffen werden, um die Arbeitswilligen aus dem Ausland möglichst schnell dorthin zu bringen, wo sie dringend benötigt werden.

Wie vor wenigen Wochen bekannt wurde, warten allein auf den Philippinen rund 250 Pflegekräfte auf ein Visum für Deutschland. Die deutsche Botschaft in Manila hat eine Warteliste aufgestellt; rund 6 Monate wird für die Bearbeitung veranschlagt. Warum kann die deutsche Politik nicht dafür sorgen, dass solche Arbeitsrückstände durch vorübergehend mehr Personal abgebaut werden?



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