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Der Verzicht auf Feuerwerk am Silvesterabend könnte Leben retten

Dass es jährlich viele Unfälle mit den Feuerwerkskörpern gibt, ist nicht neu. Doch wir denken anders: wir gehen davon aus, dass die Ausgaben der Bevölkerung (nur allein in Deutschland) die Gesundheitskosten der Bedürftigsten decken würden. Wäre das nicht ein Grund, darüber nachzudenken, ob man auf die Knallerei zur Neujahresbegrüßung verzichten könnte?

Weltweit gesehen

Die Gesundheitsausgaben hierzulande sind hoch – was unter anderem dem Lohnniveau geschuldet ist. Doch nun hat eine entsprechende Erhebung ergeben: allein das in Deutschland für Silvesterböller ausgegebene Geld könnte im Südsudan die Gesundheitskosten für ein Jahr decken, also für rund 2,4 Millionen Menschen. Ein gigantischer Vergleich, wenn man bedenkt, dass die Knallerei nur ein kurzer Moment der Freude ist – im Gegenzug aber ein Jahr lang Menschen versorgt werden könnten. Das in Afrika gelegene Land wurde erst vor 6 Jahren unabhängig – doch ein Bürgerkrieg tobt seither und kostete Zehntausende das Leben. Rund ein Drittel der Einwohner ist auf der Flucht oder vertrieben worden. Rund eine Million der dortigen Einwohner stehen derzeit vor einer Hungersnot.

Die WHO erhebt Zahlen

Die WHO hat für das neue Jahr rund 133 Millionen Dollar veranschlagt, um die Bedürftigsten der Welt gesundheitlich zu versorgen. Dies gab Wynne Boelt von der WHO bekannt, seineszeichens verantwortlich für die Noteinsätze der Organisation.

Dagegen gibt es eine weitere Schätzung: nämlich die des Verbandes der pyrotechnischen Industrie, die allein den Umsatz für die Silvesternacht 2017 auf rund 137 Millionen Euro schätzt.


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