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So denken Ärzte in politischer Hinsicht – kurz vor der Bundestagswahl

Ob es unter dem Klientel der Ärzte oder im Gesundheitsbereich Beschäftigten eine bestimmte Ausrichtung in politischer Hinsicht gibt, sei dahingestellt. Allerdings, so scheint es derzeit, zeigen Ärzte der großen Koalition die rote Karte. Das jedenfalls berichtet die Ärztezeitung.

Leseumfrage

Die Ärztezeitung hatte eine Leserumfrage gestartet, und war dabei zu folgendem Ergebnis gekommen:

Große Verlierer sind Union und SPD, also die beiden großen Volksparteien. Das kommt einer Abstrafung von Bundesgesundheitsminister Gröhe gleich. Viele der in seiner Amtszeit erlassenen Gesetze werden von Fachleuten, also den Ärzten, als unwirksam beschrieben. Allein die Niederlassungsförderung wird von weit über der Hälfte der ?efragten als mangelhaft abgestraft.

Relativ große Beteiligung an Umfrage

Die Ärztezeitung gibt regelmäßig vor der Bundestagswahl die Frage an ihre Leser. In diesem Jahr beteiligten sich über anderthalb Tausend von ihnen an der Umfrage. Beim letzten Mal waren es nur knapp 1.000 gewesen. Natürlich ist diese Umfrage nicht als repräsentativ zu bezeichnen, aber sie gibt einen Trend wieder.

So hätten die Leser der Ärztezeitung vor zwei Wochen gewählt

Gegenüber repräsentativen Umfragen haben die Leser der Ärztezeitung der CDU/CSU nur zwei Drittel der Stimmen gegeben, der SPD nur rund die Hälfte. Bei der FDP wendet sich das Bild: hier haben die Ärztezeitungs-Leser doppelt so viele Prozente vergeben, wie die Befragten bei Infratest. Ähnlich liegen die Prozente zwischen Ärzten und durchschnittlicher Bevölkerung bei den Linken und den Grünen. Auch ein ähnliches Bild bei der AFD und den sonstigen Parteien.



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