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AOK Nordost: Die Telemedizin kann helfen, Versorgungslücken zu schließen

Die signifikanten Versorgungsengpässe in manchen Gegenden des Landes, und dies vor allem bei Fachärzten, macht erfinderisch. Die Telemedizin soll helfen, solche Defizite zu verringern.

AOK als Vorreiter

Die AOK Nordost will die Versorgung mit Kinderärzten dahingehend verbessern, dass gewisse Sprechstunden mit Telemedizin abgegolten werden können. Es gibt bereits für Kinder mit fachärztlichem Behandlungsbedarf in Brandenburg ein Telekonsil. Mehr Online-Sprechstunden sind in Planung.

Solche innovativen Versorgungslösungen sollen Schule machen. Zugegebenermaßen sollen digitale Innovationen zwar vorangetrieben werden, aber auch die dazugehörenden Hürden sollten abgebaut werden, so die Sprecher. Dass das Fernbehandlungsverbot gefallen sei, wird nur als erster Schritt angesehen.

Eine weitere Hürde sein ein Passus im Sozialgesetzbuch. Denn hier gibt es nur sehr eingeschränkte Kooperationsmöglichkeiten mit Anbietern der Telekommunikation. Außerdem fehlt eine einheitliche Rechtsgrundlage, um berufs-und haftungsrechtliche Fragen zu klären. Und selbst die Infrastruktur muss passen, denn die allgemeine Netzabdeckung ist noch immer nicht erreicht.

Teilweise schon jahrelange Videosprechstunde

Seit 2016 bereits gibt es am Institut für psychogene Erkrankungen im kasseneigenen Centrum für Gesundheit Videosprechstunden. Ein anderes Beispiel: Um die teilweise unzumutbare Facharzt-Odyssee abzukürzen, sollen die kleinen Patienten für die Kinder-und Jugendsprechstunden neue Wege gehen. Die Patienten müssen in einem entsprechenden Vorsorgeprogramm eingeschrieben sein. Dieses besteht bereits seit 2007. Bei schwierigen Fällen ist es immer noch möglich, eine Überweisung in eine Praxis zu empfehlen.



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