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Arbeitsmarkt Gesundheitswesen: Mindestlohn verteuert private Pflege erheblich

Im Bereich der privaten Pflege sind in Deutschland über 150.000 Pflegerinnen und Pfleger aus Osteuropa tätig. Die genaue Zahl der Haushaltshilfen aus dem Ausland im privaten Raum ist nicht bekannt. Dennoch werden auch diese mit der Einführung des Mindestlohns ab 2015 pro Stunde 8,50 Euro verdienen – diesen Anspruch haben auch ausländische Fachkräfte. Dieser Kostenanstieg könnte für viele Familien jedoch zu einem finanziellen Problem werden. Die Online-Ausgabe der „Süddeutschen“ berichtet, dass ohne die ausländischen Fachkräfte das Pflegesystem zusammenbrechen würde. Sie erfüllen im Gesundheitssystem eine wichtige Funktion, ersetzen sie doch die Kinder, welche die Pflege ihrer Eltern nicht übernehmen können.

Die Zahl der Stellen für Ärzte und für medizinisches Personal in der Altenpflege wird weiterhin wachsen: Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind derzeit 2,5 Millionen Menschen pflegebedürftig. Geschätzt werden es im Jahr 2030 allerdings bereits 3,4 Millionen sein. Die Jobvermittlung für medizinisches Personal ist deshalb sowohl im öffentlichen als auch privaten Bereich wichtig. In den Stellenmärkten der Medizin warten jetzt schon zahlreiche Angebote. Durch die Einführung des Mindestlohns könnte die Jobvermittlung von medizinischem Personal jedoch erschwert werden, denn die Kosten können nicht alle Arbeitgeber, vor allem im privaten Bereich, tragen.


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