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Deutsche Chirurgen setzen sich für bessere Patientenversorgung ein

In einigen Fachbereichen lässt sich viel Geld verdienen, dazu zählt ganz klar auch die Chirurgie. Schon heute werden möglichst viele Patienten in kürzester Zeit in den OP-Saal geschoben und wieder entlassen. Und diese „Ökonomisierung“ nimmt weiterhin zu. Trotz Stellengesuche von Ärzten müssen wenige Chirurgen viel Arbeit leisten. Die Wirtschaftlichkeit steht scheinbar vor dem Patienten. Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) warnt jedoch vor dieser Entwicklung, denn das Ärzte-Patienten-Verhältnis kann nachhaltig zerstört werden. Zu den Problemen zählen nach Aussage von DCGH-Präsidentin Gabriele Schackert unter anderem die immer kürzere Verweildauer des Arztes beim Patient. Zeitmangel ist grundsätzlich ein großes Problem. In vielen Krankenhäusern scheint das Motto „Zeit ist Geld“ überaus ernst genommen zu werden.

In vielen Stellenangeboten für Ärzte wird Belastbarkeit oft vorausgesetzt, denn ein gewisser Zeitdruck ist je nach Patientenmenge hin und wieder gegeben. Dennoch darf die Qualität der medizinischen Versorgung nicht gefährdet sein. In vielen Stellengesuchen von Ärzten ist hingegen eher der Wunsch nach weniger Arbeit spürbar. Die drohende Fließbandarbeit in der Medizin wird auf dem 133. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie ein zentrales Thema darstellen. Vom 26. bis 29. April 2016 findet im Berliner CityCube der (DGCH) statt.


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