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Ärztevermittlung: Begriff „Zentrum“ erfordert mindestens zwei Mediziner

Ärztliche Einrichtungen gibt es in Deutschland viele: unter anderem Kliniken, Praxen, Therapiezentren. Die Definition der einzelnen Institutionen schien bisher unklar zu sein, wie folgender Fall beweist. Wie das Ärzteblatt berichtet, hatte ein Arzt seiner Praxis den Namen „Zentrum für ...“ gegeben. Dabei hatte er nur hin und wieder konsiliarisch mit anderen Medizinern zusammengearbeitet. Diese waren zudem offenbar nicht persönlich in der Praxis anwesend. Die Bezeichnung „Zentrum“ wurde vom Ärztlichen Berufsgericht Niedersachsen deshalb als unzulässig bewertet. Der Begriff dürfe nur verwendet werden, wenn mindestens zwei Ärzte in einer medizinischen Einrichtung beschäftigt sind.

Dieser Punkt kann auch für die Ärztevermittlung wichtig sein: Beinhalten Stellenangebote für Ärzte den Zusatz „Zentrum“, dann können die Bewerber davon ausgehen, dass mehrere Mediziner im Unternehmen aktiv tätig sind. Interessenten für die Beschäftigung in einem Ärztezentrum können bei Personaldienstleistern gezielt Stellenangebote für Ärzte in entsprechenden Instituten suchen lassen. Die Ärztevermittlung kann auf Wunsch überregional stattfinden. Dies ist sogar sinnvoll, da so eine höhere Auswahl an Stellenangeboten für Ärzte zur Verfügung steht. Ob für Berufseinsteiger oder für erfahrene Mediziner: Die Ärztevermittlung findet passende Positionen für Fachkräfte mit unterschiedlicher Berufserfahrung – sowohl in Zentren als auch in anderen medizinischen Einrichtungen.


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