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Bundesgesundheitsminister Spahn stellt sich den verärgerten Ärzten

Bundesgesundheitsminister Spahn hat viele Vorschläge gemacht, unter Anderem zum Terminservice-und Versorgungsgesetz. Doch diese stoßen auf Gegenwehr unter den Ärzten. Jetzt will sich der Minister den Meinungen der Mediziner stellen.

Terminservice-und Versorgungsgesetz ist in der parlamentarischen Beratung

Die kassenärztliche Bundesvereinigung hatte eine Resolution verfasst, in der entschieden gegen die Vorschläge gewettert wird. Die Attraktivität der ärztlichen Niederlassung werde damit vermindert, also genau ein Signal, wie es nicht gebraucht wird. Denn die Bereitschaft zur Niederlassung als Hausarzt müsse gestärkt werden.

Informationsveranstaltung soll Fronten näher bringen

Die schlechte Stimmung der Ärzte wird hohe Wellen schlagen; Anfang des Jahres soll sich der Minister diesem Unmut stellen.

Darum geht es

Der Gesetzesentwurf sieht vor, dass Ärzte für die Kassenzulassung fünf Sprechstunden mehr pro Woche bieten sollen. Die Grundversorgung soll fünf offene Sprechstunden ohne Termine anbieten. Das soll dazu beitragen, dass die Wartezeiten auf Termine schrumpfen.

Doch genau diese Eingriffe in die Organisation einer Praxis halten Ärzte für keine gute Idee. Zwar verspricht eine solche Regelung auch etwa ein Plus von bis zu 4.000 Euro monatlich als Honoraren, aber die eigene Entscheidung über die Sprechstunden sei den Ärzten mehr wert. Spahn will nun sehen, warum die Ärzte so vehement gegen diese Regelung Alarm schlagen. Argumente, wie das Problem anderes angegangen werden könne, seien willkommen, so der Minister.



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