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Stellenangebote Ärzte: Sachsen will mehr Medizinstudenten im eigenen Land halten

Sächsische Abiturienten sollen im eigenen Bundesland ihr Medizinstudium absolvieren und danach eine der verfügbaren Ärztestellen innerhalb Sachsen antreten. So wünscht es sich die sächsische Sozialministerin Barbara Klepsch (CDU) laut Berichten des Mitteldeutschen Rundfunk (MDR). Der Plan für die Einführung einer „Sachsenquote“ steht offenbar nichts im Wege: Die Stiftung für Hochschulzulassung, ehemals Zentrale Vergabestelle für Studienplätze (ZVS), gab an, dass die Universitäten bei der Studienplatzvergabe eigene Kriterien anwenden können. In Dresden sind 60 bis 70 Prozent der Studenten an der medizinischen Fakultät jedoch sowieso in Sachsen geboren. Die Bedingungen sind also im Grunde schon erfüllt.

Der Wunsch Bevorzugung von Sachsen im eigenen Bundesland begründet sich unter anderem in der aktuellen Arbeitsmarktsituation. Zahlreiche Stellenangebote für Ärzte bleiben unbesetzt, weil sich viele Mediziner für ein Leben im Ausland entscheiden. So zählt etwa Skandinavien zu den beliebtesten Auswanderungszielen. Einer der Gründe: bessere Bezahlung bei weniger Arbeitsstunden. In der Heimat bleiben zu können, indem die Absolventen Ärztestellen in der Region annehmen, soll einen Anreiz für angehende Studenten bieten, sich für ein Studium in Sachsen zu entscheiden. Viele Stellenangebote für Ärzte in Sachsen wenden sich an potenzielle Haus- und Landärzte, beides wird dringend gesucht.


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