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Freie Ärztestellen: Sachsen zahlt Studium für spätere Landärzte

Das Sozialministerium in Sachsen packt das Problem des Ärztemangels bei der Wurzel: Wie die „Welt“ berichtet, fördert das Bundesland Medizinstudenten mittels Stipendien, wenn diese sich bereit erklären, nach Studienabschluss Ärztestellen auf dem Land anzunehmen. Monatlich erhalten die Studenten bis zu 1.000 Euro. Die Förderung könne höchstens sechs Jahre und drei Monate beansprucht werden, was der Regelstudienzeit entspricht. Anders als beim BAföG müsse das Stipendium jedoch nicht zurückgezahlt werden. Die Förderung beantragen können demnach Studenten, die 2013 und 2014 ein Medizinstudium vorrangig in Sachsen aufgenommen haben.

Personalservices für Mediziner begrüßen die Förderung der Nachwuchsärzte. Die Ärztevermittlung ist besonders in ländlichen Gegenden schwierig – nicht nur in Sachsen. Deutschlandweit sind Hunderte Ärztestellen außerhalb der Ballungsgebiete vakant. In den Stellenbörsen des Gesundheitswesens warten Ärztestellen in vielen Fachrichtungen. Um die Studenten auf die Tätigkeit in der deutschen Provinz vorzubereiten, werden sie nach Medienberichten zusätzlich 24 Tage im Jahr von Landärzten ausgebildet. Wie sich die Maßnahmen auf die Ärztevermittlung in Sachsen auswirken, wird sich in den kommenden Jahren zeigen. Personalservices für Mediziner unterstützen schon heute Fachkräfte und medizinische Einrichtungen bei der Ärztevermittlung.


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