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Pilotprojekte für mehr Personal, gegen den Notstand in der Behandlungspflege

Der Pflegenotstand in Deutschland aufgrund fehlender Gelder und fehlender Fachkräfte ist vom System nicht mehr lange aufzufangen. Deshalb hat die Politik zusätzliche Gelder bewilligt, die nun aber auch entsprechend eingesetzt werden müssen.

Konzentrierte Aktion gestartet

Der Arbeitgeberverband Pflege und drei Bundesministerien haben verschiedene Pilotprojekte aufgelegt. Das Pflegepersonalstärkungsgesetz soll damit umgesetzt werden. Die finanzierten Stellen in der Behandlungspflege können erst damit wirklich besetzt werden.

Federführend: Ministerium für Gesundheit und Arbeit

Zwei Jahre soll ein Projekt laufen, welches bis zu 15.000 ausländische Pflegekräfte ins Land holen will. Eine zentrale Anerkennungsstelle auf Bundesebene soll dafür sorgen, dass die Arbeitskräfte schnell an ihre Visa kommen und an einen Sprachkurs.

Bundesarbeitsgemeinschaft "Ausländische Pflege"

Die AG wurde im Mai auf Initiative des Arbeitgeberverbandes Pflege gegründet. Hier kümmert man sich um die Angelegenheiten und vernetzt alle Organisationen, die daran beteiligt sind. Es wird gefordert, dass alle Arbeitskräfte aus dem Ausland, die innerhalb von einem halben Jahr als Fachkraft anerkannt werden und einen Arbeitsvertrag nachweisen können, ein Bleiberecht in Deutschland erhalten.

Aufstiegsmöglichkeiten für Pflegehelfer

36 Millionen Euro stehen zur Verfügung, um rund 15.000 derzeitige Pflegehilfskräfte weiterzubilden. Die Qualifizierungsoffensive soll dazu führen, dass die Helfer der Pflegearbeiten zu qualifizierten Kräften für die medizinische Behandlungspflege werden.

Berechtigung für medizinische Behandlungspflege

Die Berechtigung für die medizinische Behandlungspflege sollen außerdem Fachkräfte erhalten, wie Heilerziehungspfleger, Sozialassistenten oder Ergo-und Physiotherapeuten.


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