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Arbeitsmarkt Mediziner: Gesundheitspolitik agiert ohne Rücksicht Ärzte und Bürger

Auf dem Kongress Freier Ärzte in Berlin kamen viele der Referenten Mitte Juni zu einem Ergebnis: Die Gesundheitspolitik in Deutschland geht weder auf die Bedürfnisse der Bürger noch auf die der Mediziner ein. Sie verstoße gar gegen das Grundgesetz. Wie kann das sein? Thema des Kongresses lautete "Freiheit und Privatsphäre - nur noch Fiktion in der Medizin?" Diskussionsgegenstände waren konkret das Versorgungsstärkungsgesetz, das E-Health-Gesetz sowie die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Demnach sorge das Versorgungsstärkungsgesetz für eine Verschlechterung der Patientenversorgung, statt für eine Verbesserung. Der Grund: Die Medizinbranche wird zunehmend auf Wirtschaftlichkeit ausgerichtet. Bei den Jobs für Mediziner rücke die fachliche Kompetenz damit immer weiter in den Hintergrund.

Beim Thema E-Health-Gesetz wurde die eingeschränkte Privatsphäre des Patienten kritisiert. Die Experten auf dem Kongress verglichen diese mit der Vorratsspeicherung von Telekommunikationsdaten. Der dritte Diskussionspunkt war die Vergütung von Ärztestellen. Diese wird zukünftig durch die neue Gebührenordnung geregelt und von Rechtsexperten auf dem Kongress als „intransparent“ bezeichnet. Unter die Teilnehmer mischten sich neben Medizinern auch Juristen und Datenexperten, wodurch die Debatte aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet wurde. Die Stellenmärkte für die Medizin bieten deutschlandweit Ärztestellen in Kliniken, Praxen und anderen Gesundheitseinrichtungen. Indirekt betreffen die diskutierten Themen auch die Vermittlung von Jobs für Mediziner denn die Stellenqualität nimmt für Arbeitnehmer eine wichtige Position ein.


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