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Medizin-Studienreform für Ärzte, welche ohne Finanzen auskommen soll

Unter Berufung auf das Portal www.aerztezeitung.de, die darüber exklusiv berichtete, soll die angekündigte umfassende Medizin-Studienreform ohne zusätzliches Geld auskommen. Bund und Länder scheinen sich hierin einig zu sein, zumindest auf dem Stand der Verhandlungen vom 9.1.16.

Medizinstudium 2020

Die Länder verpflichten sich derzeit, den Masterplan bezüglich des Medizinstudiums zwar umzusetzen, dies aber mit den vorhandenen Mitteln und Ressourcen zu tun, also kein zusätzliches Geld dafür zu verbrauchen. Erst wenn klar ist, wie die finanziellen Folgen der Änderungen im Studium aussehen, soll über nötige finanzielle Zuschüsse diskutiert werden.

Ebenfalls nicht sicher ist eine Bezuschussung des Planes durch das Bundesbildungsministerium. Hier sollte Geld fließen, um eine begleitende Forschung bei der Anpassung des Zulassungsverfahrens zu fördern.

Landarztpraxis nach wie vor „freiwillig“

Auch die sogenannte Landarztquote bleibt in ihrer Umsetzung durch die Länder freiwillig und muss nicht umgesetzt werden. Es ging hierbei darum, bis zu 10% der Studienplätze, die für Medizin zur Verfügung stehen, vorab an Bewerber zu vergeben die sich im Gegenzug verpflichten, bis zu 10 Jahre nach Studienabschluss in unterversorgten Regionen in Landarztpraxen tätig zu sein.

Bekanntmachen der Neuerungen

Solche Neuerungen und Angebote sollen künftig au feiner kompakten Homepage aufgeführt sein, um sich dort umfassend informieren zu können. Jeder, der sich für eine Praxis als Landarzt interessiert, soll hier alle Infos finden, die es dazu aktuell gibt. Allerdings fehlt hierfür derzeit noch eine Einigung der Staatssekretäre. Auch als strittig gilt eine mögliche Unterstützung des Bundesgesundheitsministeriums für den Erwerb kommunikativer Kompetenzen während der Ausbildung. Ziel dessen sollte es sein, einen Mustercurriculum zu entwickeln.


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