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Arztstellen in Thüringen: Zu viele Kinder- und Frauenärzte in Thüringen vorhanden?

Wenn es nach dem neuen Versorgungsstärkungsgesetz geht, dann sind viele deutsche Städte medizinisch überversorgt. Tritt das neue Gesetz in Kraft, würden zahlreiche Praxen in den Ballungsgebieten weggekürzt, dabei finden heute schon viele Neupatienten keinen Haus- oder Facharzt mehr. Das Versorgungsstärkungsgesetz polarisiert und Ärzte in ganz Deutschland üben sich in Kritik. Nun ist laut der Thüringischen Landeszeitung auch in der Wartburgregion eine Diskussion entbrannt. Angeblich gibt es hier zu viele Frauen- und Kinderärzte, die Stellen für Ärzte könnten gekürzt werden. Gleich die Hälfte der Praxen, also sechs von zwölf, sollen geschlossen werden. Statt neuer Arztstellen zu schaffen, würden die vermeintlich überflüssigen Praxen von der Kassenärztlichen Vereinigung aufgekauft.

Die Zuordnung fand jedoch bereits im Dezember 1990 statt und ist damit nicht mehr auf dem neuesten Stand. So werden etwa neu eingeführte Vorsorgeuntersuchungen nicht berücksichtigt, ebenso wie die heutige soziale Situation. Freie Stellen für Ärzte sind vor allem in ländlichen Gebieten verfügbar. Über Personalvermittler für Mediziner suchen Kliniken und Praxen händeringend qualifizierte Mitarbeiter. Das Versorgungsstärkungsgesetz will ein besseres Gleichgewicht zwischen Stadt und Land schaffen. Denn viele junge Ärzte suchen in den Stellenmärkten für Mediziner nach Arztstellen in den Ballungsgebieten. Stellen für Ärzte lassen sich in kleinen Orten hingegen nur schwer vermitteln.


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