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Corona-Virus: Können Krankenhäuser bald zum Regelbetrieb zurückkehren?

Minister Spahn hofft auf eine Rückkehr zum Normalbetrieb in Krankenhäusern ab Mai. Dabei soll es ein schrittweises Vorgehen geben.

So sieht der Plan des Gesundheitsministers aus

Rund ein Drittel der Intensivbetten soll weiter für eventuelle Corona-Fälle freigehalten werden. Die planbaren Operationen, die seit dem 10.3. verschoben wurden, bedeuten auch persönliche Probleme bei den Patienten, darüber ist sich der Minister offenbar durchaus bewusst.

Vor diesem Hintergrund will Spahn auch ein schrittweises Zurückkehren zur Normalität in den Krankenhäusern.

Derzeit immer weniger Patienten

Wie bekannt wurde, werden immer weniger Patienten in den Notaufnahmen vorstellig; nicht immer ist dies der Gesundheit zuträglich, denn eventuell werden auch Behandlungen verschoben, die dringend nötig wären.

Die im März ergriffenen Maßnahmen waren nötig, um eine katastrophale Entwicklung in den Krankenhäusern nicht erst entstehen zu lassen. Jetzt, wo Deutschland durch diese erste Welle gut durchgekommen ist, hofft man in allen Bereichen auf Lockerungen. Doch Spahn warnt: auch bei guter Beherrschbarkeit der Pandemie im Moment dürfe kein Leichtsinn aufkommen. Positiv: seit dem 12. April genesen pro Tag mehr Menschen im Land als neu Infizierte dazukommen.

So geht es weiter

Im Zuge dessen lobt Spahn die Arbeit der Hausärzte, die bislang ca. 5 von 6 Infizierten mit leichten Symptomen in der Ambulanz versorgten. Weiterhin positiv sei, so Spahn, dass die Zahl der Intensivbetten in Krankenhäusern hätte gesteigert werden können.

Derzeit sollen Schutzausrüstungen für Kliniken auch in Deutschland gefertigt werden, wofür der Bund an fünfzig Unternehmen im Inland Aufträge vergeben habe. In der Zukunft wird der Grundbedarf des Gesundheitswesens damit gedeckt werden können.

Prinzipiell appelliert Spahn an Einsicht und Akzeptanz durch die Menschen, und will nichts von Verpflichtungen wissen wie dem Tragen von Masken.



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