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Moderne Datenriesen gegen professionelle Mediziner - Wie wird es weiter gehen?

Fragt man in die Runde welches die klassischen Heilberufe sind, ist die Antwort überall gleich: Ärzte, Schwestern und Pfleger, Physiotherapeuten… Doch müssen sie alle ihre Arbeitsplätze bald abgeben, an die Datenriesen unserer Zeit?

Elektronische Lösungen für den medizinischen Alltag

Natürlich sind die o.g. Berufe unverzichtbar, und das wird auch in Zukunft so bleiben. Doch die Frage sei erlaubt. Denn die Rahmenbedingungen, als wem zum Beispiel das Krankenhaus gehört, wer über den Umfang der Leistungen entscheidet etc. wird in Zukunft nicht immer so bleiben, wie es jetzt ist.

Die Landeskrankenhauskonferenz mahnt

Die Vorsitzende der Konferenz mahnt an, dass es bald statt Trägern wie kommunal oder privat Google oder Apple geben könnte. Daten-Monopolisten könnten in naher Zukunft die Klinikketten übernehmen. Große Folgen wie diese wären derzeit schon abzusehen, mahnen die Verantwortlichen. Doch es scheint sie keiner hören zu wollen.

Wenig Kapital spielt Datenriesen in die Hände

Kommunale Träger = Krankenhaus wenig Geld, Privatklinik = gute Ausstattung mit Finanzen, so scheint die Rechnung heute zu stimmen. Doch gegenüber den Möglichkeiten globaler Internetkonzerne sind sie alle kleine Lichter, und der Unterschied zwischen den Kliniken von heute spielt dann keine Rolle mehr.

Dazu kommt, so warnen Experten, dass ein von globalen Konzernen beherrschter Gesundheitsmarkt auch Auswirkungen auf die Berufe hat, die klassischerweise in die Klinik gehören.

Als Gegenmittel rät man, dass das Personal seine Kernkompetenzen nutzen sollte und die Digitalisierung lediglich eine gute Unterstützung sein müsse. Die Folge solle im besten Fall mehr Zeit für den Patienten sein. Die Kostenoptimierung der Krankenkassen muss ebenfalls vorangetrieben werden – aber in einem für Patienten und Angestellte verträglichen Rahmen.


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