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Klinikum Bitterfeld: Patientenarmbänder steigern Sicherheit für Medizinerstellen

Die Tätigkeit als Arzt ist immer auch mit einer großen Verantwortung gegenüber des einzelnen Patienten verknüpft. Viele Medizinerstellen fordern geistig und körperlich alles von den Fachkräften ab. Das kann zu Fehlern führen, insbesondere dann, wenn komplexe Diagnostik- und Behandlungsabläufe zu bewerkstelligen sind – so wie im Klinikum Bitterfeld. Wie die Onlineausgabe der „Mitteldeutschen Zeitung“ berichtet, hat das Krankenhaus in Sachsen-Anhalt zur Fehlerprävention Patientenarmbänder eingeführt, die bei der Identifikation der Aufgenommenen helfen. Vermerkt sind darauf der Name, Vorname, das Geburtsdatum, die Aufnahmenummer sowie ein dazugehöriger Barcode. Die Empfehlung für diese Maßnahme kommt vom Aktionsbündnis „Patientensicherheit“, welches sich bundesweit engagiert. Nach einem dreimonatigen Testlauf hat das Klinikum nun die Patientenarmbänder regulär eingesetzt.

Bei Patienten und dem medizinischen Personal stießen die Bänder auf eine breite Akzeptanz. Ob dieses Modell auch bundesweit Schule macht, wird die Zukunft zeigen. Stellenangebote für Ärzte könnten durch die Verwendung von Patientenarmbändern an Attraktivität gewinnen. Insbesondere an medizinischen Einrichtungen mit großem Patientenbestand. Für die Kommunikation von freien Medizinerstellen zeichnen in vielen Fällen Personalvermittlungen für Mediziner verantwortlich. Diese könnten bereits in den Stellenangeboten für Ärzte den Einsatz von Patientenarmbändern bei der Arbeitsstelle als Charakteristikum verwenden.


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