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Können Ärzte jetzt am besten im ambulanten Bereich tätig werden?

Junge Mediziner haben die Auswahl: sie werden überall gesucht. In Kliniken als Angestellte, und auch ambulant als Praxisnachfolger.

Eine Stelle zu finden, noch dazu eine, die den eigenen Neigungen entspricht, war für Medizinabsolventen selten so gut wie heute.

Versorgungsbedarf = Studienzulassungen?

Wäre es sinnvoll, so viele junge Leute studieren zu lassen, wie gebraucht werden? Nein, sagt die Ärztekammer Bayerns. Der Beruf an sich soll wieder mehr an Attraktivität gewinnen. Landarztstellen seien genug vorhanden, und nicht wenige interessieren sich auch dafür, ist es doch der Hausarzt, der eine große Wertschätzung durch die Patienten erfährt.

Fördermaßnahmen sollen zielführend sein

Fördermaßnahmen für das Studium und auch für die Niederlassungen sind gefordert. Auch ambulante Weiterbildungen sollen angemessen bezahlt werden. Und auch die schon umgesetzte Neustrukturierung des Bereitschaftsdienstes trage zur Attraktivität des Berufes bei. Denn schon heute muss ein Praxisarzt weniger solcher zusätzlicher Dienste tun als noch vor ein paar Jahren.

Verbundweiterbildung soll weitere Anreize schaffen. Niedergelassene Ärzte und Krankenhausärzte schließen sich dabei für Weiterbildungen zusammen.

Wahlen zur Ärztekammer

In diesem Zusammenhang weißen die Verantwortlichen darauf hin, dass im Herbst die Kammerwahlen anstünden, die von allen Ärzten zahlreich wahrgenommen werden sollten. Zuletzt war die Wahlbeteiligung auf unter die Hälfte gesunken; leider kann so nicht von einer adäquaten Vertretung der Ärzteschaft gesprochen werden.



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