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Deutscher Ärztetag: kritische Töne zur Patientenkommunikation im Arztberuf

Auf dem Deutschen Ärztetag Anfang Mai, welcher in Frankfurt stattfand, war eines der heiß diskutierten Themen die Kommunikation von Medizinern. Kritisiert wurde von Stimmen aus dem eigenen Kreis unter anderem, dass Ärzte ihre Patienten im Gespräch bereits nach 11 bis 24 Sekunden unterbrechen. Das belegen laut „Focus Online“ aktuelle Studien, die ein Arzt aus Brandenburg, Professor Ulrich Schwantes, zur Veranstaltung mitgebracht hat. Als Grund für die reduzierte Kommunikation mit den Patienten nennen viele Ärzte die mangelnde Zeit. Diese investierten sie lieber in die Behandlung statt in die Patientengespräche. Wohl auch deshalb fühlt sich jeder dritte Patient in Deutschland medizinisch schlecht beraten. Neben dem vermeintlichen Zeitfaktor gilt in Jobs für Mediziner auch die Kommunikation untereinander als problematisch. Ein dritter Ansatz sei die Sprachbarriere von ausländischen Ärzten.

Für die Arztvermittlung sind soziale Kompetenzen – und damit auch die Fähigkeit, sich gegenüber Kollegen und Patienten angemessen auszudrücken – neben der fachlichen Qualifikation grundlegend. Die Stellenbörsen für Ärzte sind gut gefüllt mit anspruchsvollen Positionen. Ein klares verbales Miteinander ist in den Jobs für Mediziner jedoch ein Muss. Personalagenturen für Ärzte finden für Kliniken und Praxen unter anderem über eigene Stellenbörsen für Mediziner qualifizierte Fachkräfte. Für die Patientenversorgung wäre eine optimierte Ärztekommunikation zukünftig wünschenswert.


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