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Neue Studie über den Ärztebestand in Deutschland veröffentlicht

Der Beruf des Hausarztes ist out. Diesen Anschein zumindest erweckt eine von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) kürzlich veröffentlichte Statistik. Diese besagt, dass im Jahr 2015 in Deutschland 51.765 Hausärzte tätig waren. Im Vergleich zu 2009 sind das 1.170 Mediziner weniger und ein Vorjahresminus von 0,4 Prozent. Ein Bundesland, welches sich über einen leichten Anstieg um 1,1 Prozent bei den Hausärzten freuen kann, ist Brandenburg. Auf dem restlichen Bundesgebiet steigt die Anzahl der Stellenangebote für Allgemeinmediziner hingegen zumeist. Bei den Fachärzten schwanken die Zahlen je nach Bereich. Die Menge der Kinder-, Nerven- und Frauenärzte ist demnach etwas gesunken. Einen deutlichen Anstieg gab es allerdings bei den Psychotherapeuten, insbesondere in den neuen Bundesländern. So verzeichnet etwa Mecklenburg-Vorpommern hier einen Zuwachs von 12,3 Prozent.

Auch in puncto Arbeitspensum zeigen sich laut der KBV-Statistik Veränderungen. Denn viele Mediziner wollen nicht mehr nur mit ihrem Beruf verheiratet sein, sondern streben die Vereinbarkeit zwischen Job und Familie an. Deshalb wünschen sich vor allem immer mehr Ärztinnen eine vorübergehende Beschäftigung in Teilzeit. Die Summe aus Psychotherapeuten und Kassenärzten ergibt übrigens die seit Jahren höchste Anzahl an praktizierenden Ärzten in Deutschland. Die Ärztevermittlung steht bundesweit also vor allem vor der Herausforderung, Hausärzte für eine flächendeckende Patientenversorgung zu finden.


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