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Wegen Kämpfen gibt es immer weniger medizinisches Personal im Sudan

Im Südsudan herrscht seit 2013 ein erbitterter Bürgerkrieg. Wegen anhaltender Kämpfe sind aktuell Zehntausende Menschen auf der Flucht. Die Organisation Ärzte ohne Grenzen berichtet von verheerenden Zuständen in der medizinischen Versorgung. Die Menschen trauen sich demnach nicht mehr, Kliniken auszusuchen. Darüber hinaus ziehen immer mehr Hilfsorganisationen aufgrund der akuten Gefahrenlage Personal vor Ort ab. Zurück bleiben Tausende Menschen in Not, die ohne Nahrung, Unterkunft oder medizinischer Hilfe bleiben. Es werden dringend Ärzte und Pflegekräfte benötigt. Jobs für Ärzte sind im Krisengebiet entsprechend ausreichend vorhanden.

Schlechte hygienische Bedingungen, Mangelernährung sowie unversorgte Verletzungen führen zur Ausbreitung vieler Krankheiten. Obwohl gerade in Krisengebieten Hilfe enorm wichtig ist, gestaltet sich die Stellenvermittlung für Mediziner hier stets schwierig. Denn für die Helfer herrscht akute Lebensgefahr. Wie die Ärzte ohne Grenzen berichten, wurden erst vor einigen Wochen zwei Kliniken der Organisation zerstört. Im Südsudan ist unter anderem Malaria ein großes Thema. Die Organisation Ärzte ohne Grenzen ist seit 35 Jahren in dem Krisengebiet tätig. Sie ruft die Konfliktparteien dazu auf, Helfer freien Zugang zur Bevölkerung zu gewähren. Von der Not besonders betroffen sind die Regionen rund um Wau und Leer. Aber auch in den südlichen Provinzen Zentral-, West- Ost-Equatori leidet die Bevölkerung massiv.


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