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Hausarzt auf dem Land muss für den Arzt nicht immer Landleben bedeuten

Landleben kann toll sein, doch nicht jedem gefällt es, und viele junge Ärzte scheuen sich davor, mit einer Landarztpraxis auch gleich ein Leben zwischen Gras und Kühen mitzupachten. Doch das muss nicht sein, wie jetzt verstärkt unter den Studenten bekannt gemacht wird – Flexibilität als Landarzt ist die Devise.

Änderungen im Gesetzestext

Dass der Landarzt nicht gleich über der Praxis wohnt und zu jeder Tages- und Nachtzeit verfügbar ist, wird immer mehr Realität und soll auch dafür sorgen, dass sich wieder mehr junge Ärzte für eine solche Arbeitsstelle entscheiden. Die Aufhebung der sogenannten Residenzpflicht hat das möglich gemacht. Auch die Reform des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes hat Einiges dazu beigetragen, dass der Arzt heute durchaus in der Großstadt leben kann, während er zur Arbeit raus aufs Land fährt.

Vor-und Nachteile des Landarztlebens

Studierende der Uni Marburg nehmen immer wieder zahlreich an den Info-Veranstaltungen teil, die rund um das Thema Landarztpraxis angeboten werden. Hier geht es um Gehaltsmöglichkeiten oder auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Das klassische Landarztdasein macht den Doktor zur typischen „öffentlichen Person“, deren Familie und Gepflogenheiten bei den Nachbarn bekannt seien. Das kann Vor-und Nachteile haben. Doch heute ist es durchaus so, dass man das alles nicht an sich herankommen lassen muss. Man kann auswärts wohnen und kommt dann nur zur Arbeit in den Ort. Dann ist man nach Feierabend auch nicht mehr greifbar.

Solche Modelle sollen das Leben als Hausarzt auf dem Land attraktiv machen – es gibt es sogar entsprechende Fördermittel, wenn man sich in einer Gemeinde mit weniger als 20.000 Einwohnern niederlässt.


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