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Zusammenarbeit in der Ausbildung von ist ein großer Vorteil für Alle

Die Uniklinik Mannheim ist der Vorreiter eines Projektes, welches Schule machen könnte: hier lernen Medizinstudenten gemeinsam mit Azubis für Pflegeberufe und Physiotherapie. Auf der internistischen Station lernen alle gemeinsam was es heißt, in einem Krankenhaus Dienst zu tun – von Krankenakte führen bis zu Patientengespräch. Rund die Hälfte der Betten dieser Station gehört zu dem Projekt.

Patienten zum Lernen

Diese Patienten gehören zum sogenannten MIA-Projekt und werden von einem Team aus Medizinstudenten und entsprechenden Azubis betreut. Ihnen steht ein Facharzt zur Seite und dazu noch ein sogenannter Praxisanleiter sowie ein Physiotherapeut.

Alle anfallenden Arbeiten müssen dort erledigt werden – von der Aufnahme bis zur Entlassung. Die jungen Leute lernen auf diese Art und Weise alles, was zum Beruf dazugehört und haben doch die Sicherheit, dass ein Arzt alles überprüft und für den Patienten kein Risiko entsteht, wenn doch mal eine Entscheidung nicht so ganz stimmt. Wichtig ist den Initiatoren vor allem auch, dass die jungen Mediziner lernen, sich mit den anderen Berufsgruppen abzustimmen, und dass alle zusammen zu einem guten Ergebnis für den Patienten kommen müssen. MIA ist für alle Auszubildenden des Jahrganges ein fester Bestandteil ihrer Ausbildungszeit – für Medizinstudenten während des fünften Studienjahres.

Förderung durch Stiftung

Das einmalige Projekt wird von der Robert-Bosch-Stiftung gefördert. Und die Patienten fühlen sich gut behandelt, so ergaben die bisherigen Rückmeldungen. Dank eines Zweischichtsystems gewährleisten die jungen Leute von morgens 7 Uhr bis abends 18:00 Uhr eine zeitintensive Betreuung, wie sie sonst fast nirgends möglich ist.

Die Quintessenz, dass Mediziner kein Job für Einzelkämpfer ist, wird von allen Studenten und Azubis gut aufgenommen und als positiv bewertet.


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