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Geburtshilfekräfte: Förderungen aus Hebammenfonds in Sachsen-Anhalt

Sind bestimmte Voraussetzungen gegeben, können freiberufliche Hebammen und Geburtspfleger eine Förderung aus dem Hebammenfonds bekommen. Dabei handelt es sich um 5.000 Euro, die nicht zurückgezahlt werden müssen, - also eine wirkliche Förderung darstellen -, und beantragt werden müssen.

Zielgruppe

Wer in den Beruf einsteigt, eventuell auch WIEDEREINSTEIGT, beispielsweise nach Elternzeit oder längerer Krankheit, kann das Angebot wahrnehmen. Fördergrundsätze und andere relevante Unterlagen sind beim Sozialministeriums des Landes erhältlich. Dort findet man auch einen Download zu den Anträgen.

Zeitraum

Das Programm, welches diese Förderung ermöglicht, wird derzeit nur für 2019 angeboten – Zeitdruck ist also gegeben. Eventuell ist eine Ausweitung für das nächste Jahr geplant, was sich aber nach den Ergebnissen der Haushaltsverhandlungen im Land Sachsen-Anhalt richtet.

Bundesweite Förderung von Geburtshilfe wird mehrfach gefordert

Auch in anderen Bundesländern, wie beispielsweise Rheinland-Pfalz, wird mehr Engagement für die Stärkung der Geburtshilfe angemahnt. Da immer mehr entsprechende Abteilungen, vor allem in ländlichen Regionen, geschlossen würden, sei die gesamte Branche in Gefahr. Die Arbeitsbedingungen und die Ausstattung mit Personal müssen aber dringend verbessert werden, so mahnte auch die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler an. Ein Bundesgesetz dafür sei dringend erforderlich.

Beispiele für Förderung vorgeschlagen

Der Bund soll ein Geburtshilfestärkungsgesetz ins Leben rufen, so die Politikerin. Beispielsweise soll es dadurch möglich sein, eine vollständige Refinanzierung jeder zusätzlichen Hebammenstelle in Krankenhäusern und die entsprechenden Tarifsteigerungen zu stemmen.

2017 war ein ähnliches Gesetz für Pflegepersonal in Kraft getreten, an welchem man sich orientieren könne.



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