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Dr. Google gegen Dr. Praxis – warum viele Patienten Beides wollen

Seit das Internet in unseren Alltag Einzug gehalten hat, fragen immer mehr Menschen Google und die angezeigten Seiten um Rat, wenn sie eine Frage zu ihrer Gesundheit haben – mitunter hilfreich, aber auch oft mit fatalen Folgen. Und ein Drittel verschweigt in der Praxis, woher es ihr Halbwissen hat.

Mehr Information verlangt

Dass sich heute kaum noch jemand damit zufrieden gibt, was ein Arzt früher einem Patienten mitgeteilt hat, ist richtig und unstrittig. Vielmehr möchte man wissen, was der Arzt vor sich hin brabbelt, was er empfiehlt oder verschreibt, und was für Krankheiten damit gemeint sind. Über die Hälfte, so ergab eine Befragung, ist zufrieden mit dem, was sie im Internet auf ihre Fragen erfährt. Rund 58% gehen vor einem Arztbesuch erst einmal online, um sich zu erkundigen; über 60% recherchieren nach dem Arztbesuch im Netz. Rund die Hälfte der Patienten, und das ist auch eine vernünftige Einstellung, betrachtet das Internet mit seinen Informationen als gute und sinnvolle Ergänzung zum Arztbesuch.

Rund drei Viertel aller Patienten die online gehen, suchen in diversen Lexika wie Wikipedia. Auch die Webseiten von Krankenkassen und Krankenhäusern sowie Ärzten sind beliebt. Gesundheitsportale sind eine weitere Quelle der Informationen.

Ärzte sind nicht so erfreut über die "Konkurrenz"

Ca. 14% der Ärzte raten jedoch von einem Online-Krankenbesuch ab und nur ein Fünftel ermutigt die Patienten dazu, online zu recherchieren.

Teilen die Patienten dem Arzt mit, dass sie recherchiert haben, gehen nur 60% der Ärzte darauf ein. Ein Viertel der Kranken hat Angst, dass der Arzt die Recherche übelnimmt und rund ein Drittel verschweigt dies lieber.

Eine Aussage von beiden Seiten räumen Alle ein: Die Fülle der Informationen kann verwirrend sein und unseriöse Quellen sind nicht als solche zu erkennen.


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