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Neue Datenbanken sollen in Arztpraxen zu besseren Ergebnissen führen

Verschiedene Start-up-Unternehmen sind im März 2018 gegeneinander angetreten, um für Ärzte ihre Form der Hilfe im Digital-Dschungel vorzustellen. Die KV Telematik GmbH hat einen Wettbewerb ausgerufen.

Beispiel Hautkrebs

Ein Screening könnte bei Hautkrebs für rechtzeitige Erkennung der Krankheit sorgen. Deshalb gibt es jetzt ein zertifiziertes Medizinprodukt, dessen Basis künstliche Intelligenz ist und an eine Datenbank angeschlossen wurde. In der Praxis kann der Arzt somit dank eines Scanners eine sogenannte Dermatofluoroskopie machen. Die Ergebnisse muss der Arzt noch nicht einmal selbst auswerten. Denn ein entsprechend programmierter Algorithmus gleicht die Daten ab und übermittelt dem Arzt einen Scorewert.

Dieser kann anhand des Ergebnisses eine bessere Diagnose-Empfehlung ausgeben. Diese Möglichkeit wird als „Zweitmeinung“ in Praxen gern genutzt. Die Daten verlassen die Praxis dabei nicht.

Praxen werden den Test machen

Ob sich das in der Praxis so gut umsetzen lässt wie es sich in der Theorie anhört, werden ein paar ausgewählte Ärzte testen; und zwar in Zusammenarbeit mit dem Zentralinstitut für kassenärztliche Versorgung und einer unabhängigen Universität.

Bislang werden solche Verfahren nur in Praxen getestet, die im Selbstzahlerbereich arbeiten. Mit der AOK Nordost gibt es allerdings bereits einen Vertrag, die im Berliner Centrum für Gesundheit eines der Geräte nutzt.

Verschiedene Vorstellungen der Jung-Unternehmer

Verschiedene junge Unternehmen stellen ähnliche Konzepte vor - sie alle sollen für Patienten zu Früherkennung schwerer Krankheiten dienen oder die Möglichkeit einer zweiten Meinung gleich in der Praxis des aufgesuchten Arztes bieten. Denn die Digitalisierung lässt sich auch im Gesundheitswesen nicht aufhalten, sondern gut nutzen.


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