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Ärztestellen: Anzahl der Mediziner in Sachsen steigt weiter an

Der Mangel an Ärzten wird bundesweit beklagt, einen Lichtblick gibt es jedoch im Freistaat Sachsen. Die Freie Presse berichtet unter Bezugnahme auf die Sächsische Landesärztekammer (SLAEK), dass im Jahr 2015 die Zahl der praktizierenden Ärzte in Praxen und Kliniken auf 16.930 angestiegen ist. Das sind 300 Mediziner mehr als 2014. Ein Grund dafür sind ausländische Fachkräfte, die sich in der Region um Ärztestellen bemühen. Derzeit sind in Sachsen rund 2.500 Ärzte aus 92 Ländern tätig. Diese scheuen sich auch nicht vor der Arbeit in ländlichen Gegenden und sind laut SLAEK-Präsident Erik Bodendieck eine wichtige personelle Bereicherung für die Kliniken. Viele der Mediziner kommen aus Osteuropa, aber auch immer mehr syrische Ärzte finden den Weg auf den deutschen Arbeitsmarkt. Seit 2014 hat sich deren Anzahl in Sachsen verdreifacht.

Auch Ärztinnen sind bei der Vermittlung von Medizinern in Sachsen immer öfter vertreten. Unter den in den letzten 12 Monaten neu besetzten Ärztestellen befinden sich 170 weibliche Fachkräfte. Dies ist vor allem der guten Vereinbarkeit von Beruf und Familie an vielen medizinischen Einrichtungen im Freistaat zu verdanken. Was nach Angaben der SLAEK jedoch nach wie vor fehle, seien niedergelassene Ärzte – und damit Betreuung im ambulanten Bereich. Besonders in ländlichen Gegenden ist die Vermittlung von Medizinern nach wie vor eine Herausforderung.


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