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Stressig: Die Bürokratie in Arztpraxen nimmt immer weiter zu

Zwar im Vergleich zum Vorjahr nur leicht – aber sie nimmt zu: die Bürokratie in Arztpraxen, die von Ärzten und deren Angestellten neben der eigentlichen Arbeit ausgefüllt werden muss.

Immens viel Arbeitsleistung für administrative Aufgaben

Zusammengerechnet sind es unglaubliche 54 Millionen Arbeitsstunden, die niedergelassene Ärzte im Jahr leisten müssen. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist in Prozent ausgedrückt zwar nicht hoch, aber es sind immerhin 115.000 Stunden, in denen sich die Ärzte nicht um ihre Patienten kümmern können.

Kampf gegen Bürokratie wird weitergeführt

Die KBV kämpft weiter für den Bürokratieabbau. So wurde eine deutliche Reduzierung erreicht durch die vereinfachten Chronikerbescheinigungen. Doch oft steht einer Entlastung eine neue Belastung gegenüber, so erklären die Verantwortlichen. Ein Ziel von einem Viertel weniger Bürokratie soll per Gesetz verankert werden, so fordert die KBV. Würde dies geschafft, hätten die Ärzte pro Jahr für ihre Patienten rund 13 Millionen Stunden mehr zur Verfügung. Ein Ziel, für das es sich auf alle Fälle zu kämpfen lohnt.

Woraus resultiert die hohe Bürokratie?

Als Hauptgründe gelten die Verordnungen und Kassenanfragen. Leider kann es fast jeder (Kassen)-Patient aus eigenem Erleben bestätigen: Wartezeit plus Papierkram (einschließlich Computer) bei Anmeldung, Krankschreibung, Rezeptverordnung und im Arztzimmer sind im üblichen Fall ein Vielfaches der Zeit, die der Arzt Zeit zum Behandeln und Zuhören hat. Eine bedenkliche Entwicklung, die durchaus Anlass für Veränderungen gibt.


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