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Brexit macht sich auch im Gesundheitswesen bemerkbar - Mangel im Gesundheitswesen

Der Brexit naht – und damit die Unsicherheit für viele Arbeitnehmer auf der Insel. Das macht natürlich auch nicht vor dem Gesundheitswesen halt.

Ärzte und Pfleger aus der gesamten EU sind davon betroffen und fühlen sich in Großbritannien nicht mehr wohl. Neue Mitarbeiter sind gar nicht erst zu finden. Denn das Damoklesschwert des EU-Austritts schwebt über allen, die dort arbeiten.

Brexit steckt fest

Manche hoffen immer noch, dass die "Scheidung" abzuwenden wäre. Das liegt vor allem daran, dass die nötigen Verhandlungen zwischen London und Brüssel immer wieder stecken bleiben. Gründe dafür gibt es viele; man nehme nur die zolltechnische Behandlung der Teile Großbritanniens. Da wäre Nordirland, welches nicht anders behandelt werden soll als beispielsweise Wales. Aber das ist nur ein Beispiel von Vielen: Großbritannien will in einem reichlichen Vierteljahr die EU verlassen, aber die nötigen Einigungen mit Brüssel sind noch weit entfernt.

Forschung und Wissenschaft

Besonders befürchten Experten, dass Forschung und Wissenschaft unter dem Ausstieg leiden werden. Auch von rund 1.000 befragten Forschungsmitarbeitern in Großbritannien sind 97% dieser Meinung. Fast die Hälfte der Forschungsmitarbeiter kommen aus anderen EU-Ländern, 17% nur aus dem Ausland, welches nicht zur EU gehört. Daran ist abzulesen, wie groß die Schar derer ist, die unter dem EU-Austritt zu leiden hätten bzw. für die sich Vieles ändern würde.

Mitarbeiterzahlen aus EU gehen zurück

Schon jetzt sinken die Mitarbeiterzahlen im Gesundheitswesen in großen Schritten. Man befürchtet einen Kollaps, da die ausländischen Mitarbeiter extrem fehlen werden. Ein offener Brief von 28 Nobelpreisträgern an May/Juncker macht noch einmal deutlich, welche Dezimierung für die Forschung bevorsteht. Es scheint aber alles nichts zu nützen.



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