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Die AXA ist Vorreiter bei elektronischen Patientenakten per App

Wenn es um die e-Patientenakten geht, wird viel diskutiert. Nun hat der AXA Versicherungskonzern eine neue App vorgestellt, die den Umgang für die Patienten erleichtern soll.

Vollversicherte Kunden der AXA erhalten ihre elektronische Patientenakte nun per App – so können die Versicherten über Smartphone und Tablet Zugriff auf alle gespeicherten Infos bekommen. Ob Befundberichte oder Röntgenbilder – alles steht damit Patienten und Ärzten problemlos und schnell elektronisch zur Verfügung.

Eine deutliche Vereinfachung des gesamten Prozesses ist das erklärte Ziel, und dies sieht der Leiter des strategischen Leistungs-und Gesundheitsmanagements bei der AXA als erfüllt an.

"Meine Gesundheit" ist ein Portal, über das die Kunden Zugriff haben. Die gemeinsame Entwicklung von AXA und Compugroup Medical wird damit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Seit etwa einem Jahr haben sich die Debeka und die Versicherungskammer Bayern der Initiative angeschlossen. Auch gesetzliche Krankenkassen können bei Interesse dazustoßen.

Unterschied zu anderen Modellen

Das System unterscheide sich von anderen elektronischen Gesundheitsakten, so ist von der AXA zu hören. Denn "Meine Gesundheit" ist die erste Möglichkeit dieser Art, die einen direkten Zugriff auf die Arztpraxen hat. Etwa 60.000 Ärzte haben mittels ihrer Praxissoftware Zugriff auf die Funktionen. Angeschlossen sind außerdem bislang rund 85.000 Kunden. Doch auch wenn der gewählte Arzt nicht mit dieser Software arbeitet, kann der Patient ihm die Akte zur Verfügung stellen. Denn der Versicherte kann die Daten über die App hochladen, die auf einer Cloud gespeichert sind.

Die App ist natürlich noch ungewohnt, aber bei Übungen waren Ärzte von der guten Qualität begeistert.



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