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Medien und moderne Kommunikationstechnologien in der Medizin

Kein Bereich des Arbeitslebens bleibt von den neuen digitalen und technischen Möglichkeiten „verschont“ – auch nicht und insbesondere nicht die Medizin. Zum einen natürlich in den Weiterentwicklungen computergesteuerter Diagnosegeräte und Anwendungen, zum anderen aber in Abrechnungen und bürokratischen Auflagen der Ärzte, in der Kommunikation mit den Patienten und natürlich bei den Krankenkassen. Ganz besonders hervorzuheben sind Möglichkeiten der Therapie und der Kontrolle dieser durch Apps.

Die Medica 2016 – weltgrößte Medizinermesse

Die Messe, die auch in diesem Jahr wieder tausende Interessierte nach Düsseldorf lockte, war Schauplatz und Diskussionsplattform für dieses Thema. Der Vorstandsvorsitzende der Techniker Krankenkasse, Dr. Baas, stellte seine Meinung vor: Er sprach davon, dass die entsprechende Entwicklung genutzt werden müsse und die telematische Infrastruktur weiter ausgebaut werden solle. Auch die Gesundheits-Apps wurden angesprochen. Der Download solcher Apps scheint ein großer Markt zu sein, denn rund 260.000 solcher kleiner Computerprogramme stehen in verschiedenen Stores bereit.

Wann ist eine App ein medizinisches Gerät?

Diese Frage beschäftigt nicht nur Dr. Baas. Denn während einige der Apps eher als Spielerei einzustufen sind, sind andere eine hervorragende Ergänzung zu Therapien wie beispielsweise die Regulierung der Insulinzufuhr aufgrund von gemessenen Werten. In einem solchen Fall sollte die Krankenkasse mit ins Boot. Eine Regulierung im kassenrelevanten Bereich wurde von Bundesgesundheitsminister Gröhe versprochen. Ein heikles Thema sind die Gesundheits-Apps allerdings in Bezug auf Datenschutz. Hier besteht noch Klärungsbedarf. Insgesamt steckt das Thema wohl noch in den Kinderschuhen und muss sich erst etablieren. Aber in Zukunft wird die Gesundheitsapp durchaus eine immer größere Rolle spielen.


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