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Aktionswoche Kinderschutz - Der Kinderschutz muss verbessert werden

Eine "Aktionswoche Kinderschutz" in Mecklenburg-Vorpommern soll Verbesserungen für den Kinderschutz bringen. Sozialministerin Stefanie Drese spricht von hoher Sensibilität und sachgerechtem Handeln als wirkungsvollste Maßnahmen.

Bei einer Kinder-und Jugendschutzveranstaltung sagte Drese, dass für die Lebens-und Entwicklungsperspektiven ein gutes Netzwerk nötig sei. Die Kinderschutzwoche, aus deren Anlass darüber gesprochen wurde, bietet über 50 Veranstaltungen, die von Fachleuten, aber auch einfach interessierten Bürgern besucht werden können.

Kinderschutz muss in der öffentlichen Wahrnehmung gestärkt werden

Dass vielen Kindern geholfen werden muss, ist Fachleuten klar. Doch die öffentliche Wahrnehmung ist oft anders. Ziel einer solchen Aktionswoche ist es daher auch, dies zu ändern. Misshandlungen und Vernachlässigungen zu erkennen, ist die eine Seite – schnell die richtige Hilfe einzufordern, eine andere. Die sogenannte Kindeswohlgefährdung kann von völlig unbeteiligten Personen festgestellt werden, die sich dann über die Kinderschutz-Hotline melden können. Nur dann ist es den zuständigen Behörden möglich, schnell reagieren.

Bundesweite Kinderschutz-App

Eine Kinderschutz-App soll helfen, dass Ärzte, Lehrer und Erzieher bei Verdacht schnell handeln können. So sind Hilfsangebote schneller vernetzt und können wirkungsvoll helfen. Natürlich ersetzt die App keine Gespräche und anderen Hilfsangebote vor Ort. Sie ist lediglich eine Ergänzung. Allein in Mecklenburg-Vorpommern gibt es im Jahr rund anderthalb Tausend Inobhutnahmen. Etwa die Hälfte davon entfällt auf Flüchtlingskinder. Doch die Verdachtsfälle sind nach Schätzungen von Experten rund viermal so hoch.

Das Land stellt weitere Mittel zur Verfügung, um das Netz weiter auszubauen. So sind verschiedene Maßnahmen der Familienarbeit und auch eine Kinderhotline in Planung.



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