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Ärztevermittlung: Mehr Personal durch bessere Vereinbarkeit von Job und Familie?

48-Stunden-Schichten, Nacht- und Wochenendarbeit sowie Bereitschaftsdienst: Der Beruf des Klinikarztes fordert viele Abstriche für das Privatleben. Immer mehr Ärzte sind nicht mehr bereit, diese Einschränkungen in Kauf zu nehmen. Vielleicht auch deshalb bleiben viele Stellen für Mediziner vakant. Die Fachzeitschrift „Das Gesundheitswesen“ hat in Zusammenarbeit mit der Universität Ulm eine Umfrage unter 120 Medizinern und 679 Studenten durchgeführt, die Folgendes belegt: Familienfreundlichkeit ist ein bedeutendes Thema im Ärzteberuf. Demnach ist den meisten Befragten wichtig, dass Angebote zur Kinderbetreuung vorhanden sind und die Teilzeitregelungen verbessert werden.

Mediziner mit Kindern leiden am meisten unter der Belastung der unregelmäßigen Arbeitszeiten. Die Anforderungen, die Familie und Beruf jeweils stellen, lassen sich für die berufstätigen Ärzte kaum miteinander vereinbaren. Die mangelnde Familienfreundlichkeit wirkt sich bereits im Studium auf die spätere Tätigkeit aus. Laut der Umfrage überlegen nur noch etwa 60 Prozent der Studierenden, nach dem Abschluss in der Krankenversorgung zu arbeiten. An vielen Kliniken könnten viele Stellen für Mediziner in Zukunft attraktiver sein, wenn der Wunsch nach Familie unter den Ärztinnen und Ärzten in den Arbeitsbedingungen berücksichtigt würde. Bei der Ärztevermittlung wird die also die Qualität der Stellen für Mediziner zukünftig eine stärkere Rolle spielen.


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