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Nach Flurkatastrophe: Bundesärztekammer bittet um Spenden für betroffene Ärzte

Landes-und Bundesärztekammern haben sich an alle Ärzte in Deutschland gewandt: es wird um Spenden gebeten, die den in Not geratenen Kollegen im Hochwassergebiet zu Gute kommen sollen.

Existenzen vernichtet

Während viele Betroffene vor den Trümmern ihres privaten Lebenswerkes stehen und kein Dach mehr über dem Kopf haben, sind auch berufliche Existenzen von den Fluten fortgerissen worden. Darunter auch einige Arztpraxen. Dabei geht es nicht nur darum, die Existenzen der Ärzte zu sichern, sondern auch darum, die ärztliche Versorgung vor Ort aufrecht zu erhalten bzw. wieder herzustellen.

Kammern verweisen auf große Schäden in NRW und Rheinland-Pfalz

Arztpraxen beschädigt oder völlig zerstört, Krankenhäuser mit großen Schäden, die teilweise geräumt werden mussten… die Liste der Betroffenen allein im medizinischen Bereich ist lang. Medizinisches Gerät ist unbrauchbar geworden - schon das ist ein Millionenschaden. Mit Stand 22.07. sind über 100 Arztpraxen allein in NRW betroffen. Rheinland-Pfalz meldet immer mehr Ärzte, die die medizinische Versorgung nicht aufrecht erhalten können.

Spendenkonto für Ärzte

Da die Bundesärztekammer kein gesondertes Spendenkonto eingerichtet hat, wird auf die Landesärztekammer Rheinland-Pfalz verwiesen.

Landesärztekammer Rheinland-Pfalz
Mainzer Volksbank
BAN: DE74 5519 0000 0654 2750 31
BIC: MVBMDE55
Stichwort: Hochwasser

Dort werden auch entsprechende Sachspenden entgegengenommen. Außerdem kann gespendet werden auf das Konto der

Apobank-Stiftung
IBAN: DE89 3006 0601 0007 0070 00
BIC: DAAEDEDDXXX

Bei der Stiftung können sich außerdem Ärzte Informationen geben lassen zu den Spenden und der allgemeinen Nothilfe in den Hochwassergebieten. Zudem hat die Apobank-Stiftung zugesichert, jeden Euro, der dort als Hilfe eingeht, zu verdoppeln bis zu einer Höhe von einer Viertelmillion. Diese finanziellen Hilfen fließen direkt Hilfswerken der Heilberufe zu, damit vor Ort den Geschädigten schnell geholfen werden kann.

Prekäre Situation in Krankenhäusern

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft verweist auf die besondere Situation in einigen Kliniken, die von der Flut betroffen sind. Dort wird ebenfalls unbürokratische Hilfe benötigt. Die Auswirkungen der Katastrophe sind dabei nicht nur in den Krankenhäusern zu spüren, die unmittelbar vom Wasser geschädigt sind, sondern auch bei denjenigen, die von Evakuierungen der Patienten betroffen sind. Denn dort sei Mehrbelastung die Folge. Die DRK mahnt dringen an, die Krankenhäuser und ihre Beschäftigten von überflüssiger Bürokratie zu verschonen, damit diese sich unmittelbar und ausschließlich um die Patienten kümmern könnten.

Begrüßt werden dabei Regelungen wie vom Verband der Ersatzkassen, die sich um die wirtschaftliche Absicherung bemühen wollen.

Dank an alle medizinischen Hilfskräfte

Die Bundesärztekammer dankt allen medizinischen Kräften, die in den Katastrophengebieten tätig sind, und dort in Kliniken, Praxen und Notunterkünften sowie bei den Menschen zu Hause helfen. Die Solidarität der gesamten deutschen Ärzteschaft wird zugesichert.



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