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Vergütungserhöhung - Vertragsärzte bekommen ab 2018 mehr Geld

Ein Gremium aus Kassenärztlicher Bundesvereinigung, GKV-Spitzenverband und unparteiischen Mitgliedern hat im September 2017 beschlossen, dass die Vergütung der niedergelassenen Ärzte ab dem kommenden Jahr steigen soll. Insgesamt geht es um eine Vergütungserhöhung von rund einer Milliarde Euro.

So setzt sich der Erhöhungsbetrag zusammen

Die Milliarde Euro, um die es geht, setzt sich aus verschiedenen Posten zusammen, die da wären: 

  • Stärkung des nichtärztlichen Praxispersonals: 50 Millionen
  • Extrabudgetäre Leistungen (Vorsorgeuntersuchungen und Ähnliches): 400 Millionen
  • Orientierungswert: 410 Millionen 
  • Morbiditätsorientierte Gesamtvergütung: 100 Millionen

Interessen der Ärzte und Krankenkassen berücksichtigt

Verschiedene Vertreter der Interessengemeinschaft sprachen von einer klugen und maßvollen Entscheidung. Die Honorarinteressen der niedergelassenen Ärzte als auch die Bedürfnisse der Beitragszahler wären darin berücksichtigt worden.

Doch es gibt auch negative Stimmen, wie beispielsweise von KBV-Sprecher Dr. Stahl. Er nannte das Ergebnis enttäuschend und findet lediglich positiv, dass eine „Nullrunde“ für die Ärzte abgewendet worden sei.

Umsetzungen laufen

Derzeit, also über den Jahreswechsel hinaus, sind die regionalen Vereinigungen gefordert, diese Eckpunkte umzusetzen. Es ist nicht damit zu rechnen, dass gleich zu Beginn des Jahres alle neuen Weisungen umgesetzt werden können. Allerdings ist mit der Änderung ein Schritt in die richtige Richtung getan, damit nicht immer mehr Praxen unbesetzt bleiben.


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