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Ein immer neues Thema – die Ärzte im nationalsozialistischem Regime

Die Zeit rückt immer mehr in den Hintergrund; aber die Verbrechen der NS-Zeit sollten in der Erinnerung wachbleiben, damit auch die jüngere Generation für die Ursachen und Anfänge sensibilisiert wird, die zu diesem Massaker führen konnten.

Eine besondere Rolle kommt den Ärzten zu, die in dieser Zeit Dienst taten – manche für die Menschen, andere gegen sie.

Waches Erinnern…

… so hat es der Weltärztebund genannt. Und das trifft es wohl auch am besten. Die deutsche Ärzteschaft hat 80 Jahre nach der Reichspogromnacht der Opfer unter ihrer Zunft gedacht, an jüdische, ermordete Kollegen und Opfer der NS-Zeit.

Lange Zeit mit sich aufbauendem Hass

Schon 1933, als die Machtübernahme der Nationalsozialisten den Grundstein legte für die große Katastrophe des 20. Jahrhunderts, wurde jüdischen Ärzten die Kassenzulassung entzogen. Fünf Jahre später wurde allen jüdischen Ärzten die Approbation aberkannt und damit die Grundlage ihrer Arbeit.

Viele Mediziner duldeten die unhaltbaren Zustände – andere waren aktiv daran beteiligt. Sie profitierten von Verfolgung und Vertreibung jüdischer Kollegen.

Wachsein und aufmerksam, so möchte man es der Jugend dringend ans Herz legen. Und so bekräftigten es auch die Teilnehmer an den vielfältigen Veranstaltungen zu diesem Jahrestag in der Weltstadt Berlin.

Noch immer gebe es an der Rolle der Ärzte in der NS-Zeit Vieles aufzuarbeiten. Manches liege immer noch im Dunkeln, so wurde betont. Historiker sollten nun Zugang zu Allem haben, was noch zu finden und auszuwerten ist.



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